das Satellitenlexikon
Chess ist der Spezialist für Satellitenempfang und Kommunikationstechnik: Satellitenreceiver, LNBs, Antennen, Multischalter.

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max communication
max-communication GmbH

Receiver | Lnb | Antennen

Impressum

8-k-Übertragungsmodus
22 kHz Steuersignal
ADR
AFC
AGC
AM Amplitudenmodulation
API
Astra
Audio-Bandbreite
Audio-Deemphase
Ausleuchtzone
Azimut
Band
Bandbreite
Beam
BetaCrypt
Betanova
BER (Bit Error Rate)
Bios
Bit
Bitrate
Bluetooth
Blockcodierung
Bouquet
Burstfehler
Byte
BZT-Zulassung
CA
CAT (Conditional Access Table)

Carrier
Cassegrain
C-Band
CBR
CICAM
CNR
Coderate
Conditional Access Module
Combiner
Common Interface
CRC
DAB
Datenrate (Mbit/s)
Decoder
Deklination
Demodulator
Dezibel (dB)
Discret
Display
Digitale Kompression
DiSEqC™
Downlink
Dual Feed
DVB
DVB-C
DVB-T
EBU
EIRP (Equivalent Isotropically Radiated Power)
Elevation
embedded

EPG
Eurocrypt
Eutelsat
F-Band
Feedhorn
FEC Forward Error Correction
Flachantennen
FM Frequenzmodulation
Footprint
Free-To-Air (FTA)
FSS-Band
FUN (Free Universe Network)


GA (Gemeinschaftsantennenanlage)
Gammakorrektur
GDI
Geostationär
GGA Großgemeinschaftsanlage
Gewinn
GHz
Global Beam
GPS Global Positioning System
G/T
GUI graphical User Interface
Halbtransponderbetrieb
HDTV
Hemi-Beam
HF-Anschlüsse
H-H Mount
Homeshopping
Hotbird
Inklinierter Orbit
Intelsat
IRD
Irdeto
ITV
Kelvin
Kirch
Konverter
Koaxialkabel
Ka-Band
KU-Band
LNB
LNC
L-Band
Lokaloszillatorfrequenz (LOF)
Low-Band
Luminanz
Magnetischer Polarizer
MCPC
MHP Multimedia Home Platform
Middleware
Modem
MPEG, MPEG-1, MPEG-2
Multifeed
Multiplex
Multischalter
Network ID
Netzwerk
NIT
NSS
NTSC
NVOD
Offset Antennen
OMT
Open TV
Optischer Sensor
OSD
Oszillatorfrequenz
OTA over the air
Orbit
Pal
Pal plus

Parabolantenne
Parental Lock
PAS
Pay-TV
Pay-Per-View (PPV)
PCMCIA
PID
PSI
Polarisation
Polarmount
Positionierer
PowerVU
Prime Focus Antenne
PVR Personal Video Recorder
QAM
QPSK
Quatroband-LNC
Rauschzahl
Reed Sensor
Reed-Solomon-Code
RS232
Rückkanal
Sat-ZF
S-Band
SCART
SCPC
SECAM
Set-Top-Box
Sendersuchlauf
Service ID

Singleband LNC
SI (Service Informationen)
Smartcard
Spotbeam
Skew
S/PDIF
Timeshift
Transponder
Tonunterträger
UHF
Universal LNB
Uplink
Usals
VHF
Videocrypt
Videohub
X-Band
Yagi Antenne
Zwischenfrequenz (Zf)

8-k-Übertragungsmodus Bei DVB-T wird die Information mittels des Übertragungsverfahren COFDM (Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex) auf eine Vielzahl von Trägern verteilt. Es kann zwischen den Modi 2k (1705 Träger) und 8k (6817 Träger) unterschieden werden. Dieses Verfahren ermöglicht den sicheren Empfang von eintreffenden Signalen aus unterschiedlichen Richtungen bzw. von mehreren verschiedenen Standorten (Mehrwegeempfang).
22kHz Signal ist ein niederfrequentes Signal das am LNC Eingang eines Satellitenreceivers angeboten werden kann. Mit Hilfe dieses Steuersignals kann, ohne eine zusätzliche Steuerleitung verlegen zu müssen, z.B.: bei einem Universal-LNC der Frequenzbereich geschaltet werden, oder unter zu Hilfenahme einer Umschaltbox, eines sogenannten 22kHz Schalters, zwischen zwei LNC’s gewählt werden.
ADR (Astra Digital Radio) ist ein Rundfunkübertragungssystem, bei dem auf analogen TV Transpondern auf den verschiedenen Tonunterträgern Radios nicht analog, sondern digital übertragen werden. ADR wird nur auf Astra eingesetzt. AFC Automatische Frequenzkontrolle. Elektronischer Schaltkreis, der die ungewollten Abweichungen von der Einstellung eines Empfängers korrigiert, um so den Empfang eines Kanals stabil zu halten
AGC Automatische Gewinnkontrolle. Ein in Empfängern verwendeter Schaltkreis, der die Unterschiede in der Intensität der empfangenen Signale ausgleicht, so das der Empfang der Signale stabil bleibt.
AM Amplitudenmodulation Nach dem AM Prinzip werden alle Rundfunksendungen im Kurz- Mittel- und Langwellenbereich, aber auch terrestrisches Fernsehen (nur das Bild!) ausgestrahlt. API Abkürzung für Application Programming Interface; Programmierschnittstelle für mögliche Digitalanwendungen wie Email- oder Shoppingdienste. Eine offene API ermöglicht auch Anwendungen, wie z.B. EPGs von anderen Anbietern auf der Set-Top-box. Diese digitale Applikationen gibt es bereits heute: RTL-World, der ARD Onlinekanal oder das Premiere-EPG. Astra Satellitensystem, das von der Société Européenne des Satellites (SES) betrieben wird. Die Astra Familie (1A-G) hat inzwischen sieben Satelliten auf der Orbitposition 19,2° Ost für die Übertragung von analogen und digitalen Radio- und Fernsehkanälen. Neben ausländischen Programmen sind fast alle deutschsprachigen Fernseh- und Radioprogramme analog und digital mit einer Sat-Antenne empfangbar, die einen Durchmesser von 60cm haben muss.
Audio-Bandbreite
Charakteristikum des Audio-Zwischenfrequenzbereichs eines Empfängers, dessen Breite sich nach der Modulation (FM-Abweichung) des zu empfangenden Kanals richtet. Die Qualität der Tonwiedergabe kann unter einer nicht angemessenen Audiobandbreite empfindlich leiden.
Audio-Deemphase
Der umgekehrte Prozess einer Emphase, der ein Audiosignal unterzogen wird. Beide zusammen dienen dazu, das Verhältnis zwischen Signal und Störgeräuschen zu vergrößern. Wahrend der Übertragungsphase werden die Audiofrequenzen im oberen Bereich besonders verstärkt (Emphase). Die Deemphase stellt die korrekten Lautstärkeverhältnisse zwischen hohen und tiefen Frequenzen wieder her.
Azimut Der Azimut bezeichnet, vom Betrachter aus gesehen, die Himmelsrichtung (also Ost, West) in der sich ein bestimmter Satellit befindet.
Band Als Band bezeichnet man eine Anzahl von Frequenzen zwischen zwei durch technische Vereinbarungen festgelegten Werten. z. B.:
-Low-Band: 10,7-11,8GHz
-High-Band: 11,8 - 12,75GHz
Bandbreite Frequenzbereich in dem ein Signal Übertragen wird.

Beam: Englisch für "Strahl". Damit ist die Bündelung eines Sendesignals mittels spezieller Antennenkonstruktion gemeint (z.B. mittels eines parabolischen Antennenreflektors). Je enger diese Bündelung (Öffnungswinkel) ist, desto stärker ist das Empfangssignal innerhalb der Ausleuchtzone für eine Empfangsregion (z.B. "Superbeam", "Widebeam").

BetaCrypt ist das Verschlüsselungsverfahren, das bei Premiere World und ORF Digital eingesetzt wird. Entwickelt wurde dieses System von der ehemaligen Kirch-Tochter BetaResearch. Um Betacrypt-verschlüsselte Sender zu sehen, ist entweder eine d-Box® oder ein CI-Receiver mit Alphacrypt-CICAM notwendig. Da Betacrypt nahezu identisch mit dem Verschlüsselungssystem Irdeto ist, kann auch ein solches Irdeto-CICAM (ab Version 4.6) verwendet werden. Betanova ist das Betriebssystem der d-box. Es ermöglicht die Darstellung des Tele Online Navigator Informationssystems (TONI). Auf diesem Betriebssystem laufen auch andere Anwendungen, wie z.B. das Spiel "Tetris".

 

BER steht für Bit Error Rate, also Bitfehlerrate und gibt das Verhältnis der fehlerhaften Bits zur Gesamtmenge der empfangenen Bits an. Aufgrund der Fehlerkorrektur des Receivers kann eine gewisse Anzahl an fehlerhaften Bits kompensiert werden. Ist diese Zahl jedoch zu hoch, treten im digitalen TV-Bild die bekannten Klötzchen auf.
Bios Baustein auf dem Motherboard eines PCs oder einer Settop-box, der das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile koordiniert. BIT/ Byte Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit im binären Datensystem. Acht bits ergeben ein Byte. Bitrate ist die Übertragungsrate (in Mbit/s) von seriellen digitalen Informationen. Ein digitaler Übertragungskanal hat eine Bitrate von durchschnittlich vier Megabit/s, also 4.000.000 Bits in einer Sekunde.
Bluetooth Standard zur Funkübertragung von Daten zwischen unterschiedlichen elektronischen Geräten über eine Entfernung bis etwa zehn Meter. Blockcodierung Digitales Fehlerschutzverfahren, bei dem Teile des Datenstrome zu Blöcken zusammengefasst werden. Nach einer mathematischen Formel werden Quersummen aus einzelnen Datenzeilen gebildet und an die Informationen angehängt. Der Decoder im Receiver gleicht Quersummen und empfangene Daten ab und kann so Fehler korrigieren. Bouquet ist ein Zusammenschluss von Anbietern zu einem Programmpaket.
Burstfehler Eine Folge von Bits im ausgesendeten Datenstrom ist fehlerhaft. Diese Fehler werden über Checsummen berechnet und gemeldet. Byte Ein Byte entsteht durch die Zusammenfassung von 8 Bit. Damit lassen sich 256 verschiedene Informationen darstellen. Byte ist die Maßeinheit für die Informationsmenge bzw Speicherkapazität. Ein KiloByte (KB) entspricht 1024 Byte, ein MegaByte (MB) entspricht 1024 KB. BZT-Zulassung In Deutschland dürfen nur solche Geräte an das Telefonnetz angeschlossen werden, die eine sogenannte BZT-Zulassung haben (einen gelben Aufkleber mit einer Nummer und einem Bundesadler). Diese Zulassung wird zentral vom Bundesamt für Telekommunikation erteilt und ist auch an Receivern mit Modem-Anschluss zu finden.

CA Conditional Access System. Ein System, das den Zugang der Abonnenten zu bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert, wie z.B. Irdeto, Viaccess, Nagra, Cryptoworks und Conax.


CAT (Conditional Access Table) Auf einem verschlüsselten Transponder wird ein eigener Datenstrom übertragen, der alle nötigen Informationen zur Entschlüsselung von Pay-TV Programmen enthält. Carrier
Englisches Wort für eine Trägerfrequenz zur modulierten Übertragung von Audio und (oder) Videosignalen.
Cassegrain
Parabolantenne, die aus der Prime-Fokus Antenne hervorgegangen ist und der ein
Subreflektor hinzugefügt wurde.
C-Band Frequenzband im Bereich von 3,7 — 4,2 GHz.
CBR Constant Bit Rate: Die Bitrate ist hier fest; dadurch ergeben sich je nach Programminhalt unterschiedliche Videoqualitäten. CICAM Standard der Multicrypt-Schnittstelle von DVB-Receivern. Siehe bei CI (Common Interface) und bei CAM (Conditional Access Module). CICAM = Multicrypt. CNR (oder auch nur C/N) Carrier to Noise Ratio, Signal-Rauschabstand. C zu N bezeichnet das Verhältnis zwischen der Leistung eines Trägers (Carrier) und der einer Störung (Noise) ein Träger hat, wenn er gesendet wird, sehr wenig Störgeräusche. Je weiter Sendestation und Empfangsstation voneinander entfernt sind, desto größer ist die Störung, oder desto stärker das Rauschen. Je stärker das Rauschen, desto niedriger der C/N und desto schlechter die Qualität des TV-Signals. Der C/N wird in Dezibel gemessen und muss immer über dem Threshold Level (Schwellwert) des Empfängers liegen.
Coderate Die Coderate beziffert das Verhältnis von Nutzdaten zu Daten die ausschließlich für den Fehlerschutz, also zur Sicherung der Informationsübermittlung verwendet werden. Conditional Access Module Ein Modul, das in den Receiver gesteckt wird, um mit Hilfe einer freigeschalteten Zusatzkarte verschlüsselte Signale zu dekodieren. Combiner Der Combiner besitzt zwei Eingänge und einen Ausgang sowie einen integrierten Umsetzer für einen Frequenzbereich. Dadurch kann ein bestimmter Sat-ZF Bereich (ZF= Zwischenfrequenz) auf einen anderen Frequenzbereich umgesetzt werden, wodurch die gesamte Sat-ZF optimal belegt werden kann. Der Combiner ermöglicht die Einkabelverteilung von 2 Sat-ZF-Bereichen mit unterschiedlicher Polarisationsebene und von verschiedenen Satelliten. Es gibt auch Combiner, welche die Einkabelverteilung von terrestrischen und Sat-ZF-Frequenzen ermöglichen.
Common Interface In Zukunft wird es viele kostenpflichtige Fernseh- und Radioprogramme und Internet- oder Softwareangebote geben. Damit man nicht pro Anbieter eine Box für das Pay-TV Angebot benötigt, ist es möglich, nur den Kartenleser zu tauschen. Voraussetzung dafür ist, dass die verschiedenen Kartenleser, ebenso wie die Box, eine einheitliche Schnittstelle, das Common Interface, besitzen. CRC Cycle Redundancy Check, Kontrolle der Daten auf Fehler unter Zufügung eines Fehlerwortes.
DAB Digital Audio Broadcasting ist ein System zur Übertragung von Radioprogrammen. Zusätzlich zu den Audioinformationen (Sprache und Musik) ist es möglich, Bilder und Textinformationen mit einer geringen Übertragungsrate zu senden. Datenrate (Mbit/s) Sie entscheidet massgeblich über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme und wird in Mbit/s angegeben. Datenraten von 5 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität, wie sie analoge Fernsehprogramme liefern. Digitale Kompression Um die Datenmenge der digitalen Signale zu reduzieren, werden mathematische Algorithmen verwendet und nicht-relevante Bildinformationen herausgefiltert.
Decoder Gerät, das dazu in der Lage ist, eine verschlüsselte Übertragung zu entschlüsseln. Jedes Verschlüsselungssystem (siehe Scrambling) hat einen passenden Dekodierer. Ein Decoder kann auch zur Umwandlung eines Formats in ein anderes dienen (z.B. D2-Mac in PAL). Deklination Ausdruck für den Korrekturwinkel der Elevation einer Parabolantenne, abhängig vom Breitengrad der Empfängerstation. Die Regulierung der Deklination ist bei der Montage von drehbaren Antennenanlagen wichtig. Demodulator Schaltkreis in einem Satellitenreceiver mit der Aufgabe, den Ton- und Bildgehalt aus dem Trägersignal eines TV-Kanals herauszufiltern.

Dezibel (dB) Messwert, der das Verhältnis zweier Größen der gleichen Art untereinander ausdrückt. Er wird oft verwendet, um die Dämpfung eines Kabels oder einer Strecke auszudrücken, oder auch den Gewinn eines Verstärkers.

dBmV, dB(V)
Hat die gleiche Bedeutung wie Dezibel, wenn es um das Verhältnis von Kräften im Millivolt(mV) oder Mikrovoltbereich ((V) geht. dBmV wird oft benutzt, um den Signalpegel an Antennensteckdosen oder an Verbindungssteckdosen für das Fernsehgerät zu beschreiben.

Discret System zur Verschlüsselung einiger Satellitenkanäle, welches auf zeitweiliger Phasenverschiebung der TV-Wellen beruht. Display Beleuchtete Anzeige, auf der normalerweise Zahlen oder Buchstaben erscheinen. Deshalb heißt er mitunter auch alpha-numerischer Display. In Satellitenreceivern zeigt er die jeweiligen Programme und sonstige Empfangsparameter an. In der Informatik bezeichnet man auch einen normalen Computerbildschirm als Display.
DiSEqC™ Digital Satellite Equipment Control. Ein Verfahren, mit dem die Umschaltung zwischen verschiedenen Satelliten, wie z.B. Astra und Eutelsat gesteuert wird. Es kann auch für die Steuerung von Mehrteilnehmersystemen genutzt werden.
* DiSEqC™ ist ein eingetragenes Warenzeichen von EUTELSAT
Dolby Prologic System ähnlich dem Dolby Surround. Die Technik der digitalen Verzögerung wird ausgenutzt um eine größere dynamische Leistung des Zentralkanals zu erreichen, oder um ihm den Vokalkanal zuzuteilen, während auf den anderen vier Lautsprechern räumliche Effekte wiedergegeben werden.
Downlink Als Downlink bezeichnet man den Weg, den der DVB-Datenstrom vom Satelliten zum Empfänger in der Ausleuchtzone zurücklegt. Der weg von der Bodenstation zum Satelliten nennt man entsprechend Uplink.
Dual Feed System zum Empfang von zwei Satelliten mit einer einzigen Antenne. Die Grundvoraussetzung für dieses System ist, dass die Satelliten nicht weiter als 13° auseinander liegen. Das System wird hauptsächlich zum gleichzeitigen Empfang von Astra 19°Ost und Eutelsat 13°Ost verwendet.
DVB Digital Video Broadcast, europäischer MPEG-Standard. Unter Zufügung eines weiteren Buchstaben (z.B. S=Satellit, C=Kabel, T=terrestrisch) wird auf die Art der Übertragung hingewiesen. Ob ein Receiver diesem Standard entspricht, erkennt man an dem DVB-Aufkleber an der Frontseite. DVB-C Neben DVB-S für den Empfang von Satellitensignalen gibt es DVB-C (cable), welche die Norm für Kabelsignale darstellt. DVB-s und DVB-C unterscheiden sich hinsichtlich der Modulation. Während bei der Satellitenübertragung QPSK zum Einsatz kommt, ist es bei der Signalverbreitung im Kabel Qam. DVB-T Entsprechend den anderen Normen ist DVB-T die Spezifikation für digitale terrestrische Signale. Darüber hinaus hat sich DVB-T auch als Bezeichnung für das digitale terrestrische Fernsehen durchgesetzt. DVB-T ist in Berlin und Brandenburg bereits im Regelbetrieb und wird andernorts noch in Projekten getestet. Der Vorteil gegenüber des analogen terrestrischen Fernsehens: Man kann bis zu 20 TV-Programme und Datendienste in digitaler Qualität über die Hausantenne empfangen.
EPG Bei Set-Top-Boxen ist der Electronic Program Guide (EPG) Bedieneroberfläche und Programmzeitschrift in einem. Über eine Anzahl von Schaltflächen lassen sich mit der Fernbedienung verschiedene Funktionen aktivieren. Ausserdem liefert der EPG Hintergrundinformationen zu allen Sendungen des aktuellen und folgenden Tages. Voraussetzung ist allerdings, dass die Sendeanstalt diese Informationen bereitstellt.

EBU Europäische Rundfunkunion

EIRP (Equivalent Isotropically Radiated Power) ist die effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Die EIRP wird in dbW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben.
Elevation bezeichnet den Winkel, mit der eine Satellitenantenne zum Satelliten zeigt. Die Elevation sagt demzufolge auch aus, wie viele Grad sich ein Satellit über dem Horizont befindet. embedded Ein CA-Modul kann sowohl frei im Handel erworben werden, als auch fest in einem Receiver integriert sein. In diesem Fall spricht man von einem embedded (eingebetteten) Modul. Die Verschlüsselung NDS/Videoguard ist zum Beispiel nicht als CAM, sondern nur als embedded Modul erhältlich. Eurocrypt ist ein Verschlüsselungsverfahren für Programme, die in D- oder D2Mac ausgestrahlt werden. Es gibt zwei verschiedene Varianten: Eurocrypt M und S. Moderne Eurocyptdecoder sind in der Lange, beide Variationen zu verarbeiten.
Eutelsat Dieser europäische Satellitenbetreiber besitzt im All eine grosse Anzahl von Satelliten, die zahlreiche ausländischen Programme übertragen. Die für Deutschland wichtigen Hotbird-Satelliten befinden sich auf 13°Ost.

F-Band Zwischenfrequenzband, das von Satellitenempfängern benutzt wird. Als Standardband wird der Bereich von 950 bis 1.750 MHz bezeichnet. Von 1.750 bis 2.150MHz ist vom erweiterten Band die Rede.

Feedhorn ist ein Primärstrahler einer Reflektorantenne und hat die Aufgabe, die von der Satellitenantenne reflektierten Signale zu bündeln. FEC Forward Error Correction ("Vorwärtsfehlerkorrektur") digitalen Signalen werden Redundanz-Infos beigefügt. Die FEC besteht aus einem Reed-Solomon und aus einem Viterbi-Code. Ziel ist, typische Fehler, die auf der Übertragungsstrecke entstehen, im Receiver zu erkennen und zu korrigieren.
Flachantennen oder Planarantennen haben eine flache Bauweise. Dieser Antennentyp findet im Ku-Band für den Empfang leistungsstärkerer Satelliten Wird besonders im Campingbereich eingesetzt. FM Frequenzmodulation. Im UKW Rundfunk sowie beim analogen Satelliten TV (Bild und Ton) angewendetes Modulationsverfahren.
Free-To-Air (FTA) Digitaler Empfänger, ohne Conditional-Access-Modul, für den Empfang freier Radio- und Fernsehprogramme. Dementsprechend nennt man Receiver, die nur freie Programme empfangen können FTA-Receiver oder Zapping-Boxen.
Footprint ist das geografische Gebiet, auf das der Satellit abstrahlt. Innerhalb dieser Ausleuchtzone ist der Empfang des Satelliten ohne Probleme möglich, wenn man die vorgegebene Grösse der Sat-Schüssel einhält. Zum Rand des Footprints nimmt die Signalstärke ab. FSS-Band beschreibt im Ku-Band den Frequenzbereich von 10,7 bis 11,7 GHz.

FUN (Free Universe Network) sieht Decoder mit offenen Schnittstellen in der Hard- und Software vor. Durch ein Steckkartensystem sollen für heutige und zukünftige Pay-TV Anbieter individuelle Zugangsberechtigungen ermöglicht werden. Schon jetzt weisen Receiver mit F.U.N-Spezifikationen (auf der Basis von Open TV) den Weg zu einer einheitlichen Multimedia Home Platform (MHP). F.U.N.-kompatible Anwendungen gibt es von ARD, ZDF, RTL und anderen Anbietern. F.U.N.-Receiver werden u. a. von den Firmen Panasonic, Technisat und Echostar angeboten

Eine GA (Gemeinschaftsantennenanlage) versorgt mehrere Haushalte über eine gemeinschaftliche Empfangsanlage.

Gammakorrektur mit der Gammakorrektur werden Unterschiede in der Kontrast- und Farbdarstellung von Ausgabegeräten ausgeglichen. Der Gammawert 1.0 entspricht dem idealen Bildschirm, der den Übergang von weiß über grau bis schwarz vollkommen linear reproduziert. Alle Monitore weichen mehr oder weniger von einer streng linearen Darstellung ab. Der vorgegebene Gammawert für das NTSC-Bild beträgt 2,0, bei Monitoren sind Gammawerte zwischen 1,5 und 2,0 gängig. GDI Graphic Device Interface Eine grafische Geräteschnittstelle, die Ausgaben an unterschiedliche Geräte wie Grafikkarte, Monitor und Drucker verwaltet. Ein GDI-Drucker verfügt über keinen eigenen Prozessor und nur geringen Arbeitsspeicher. Die Vorbereitung des Druckauftrags erfolgt über den PC, was dessen Ressourcen stark beansprucht.

Geostationär In ca. 36.000 km Höhe über dem Äquator bewegen sich die Satelliten mit derselben Geschwindigkeit, wie die Erde sich um ihre Achse dreht und haben somit immer die gleiche Position am Himmel.

GGA Eine Großgemeinschaftsanlage kommt dem Kabelfernsehen schon sehr nahe und ist bei größeren Gebäudekomplexen oder Siedlungen anzutreffen. Eine GGA kann mehrere 100 Teilnehmer haben. Meist werden eine Auswahl von Satellitenprogrammen auf VHF- oder UHF Kanälen übertragen und sind so ohne Satellitenreceiver empfangbar.
Gewinn Der Gewinn, angegeben in db (Dezibel), ist ein Maß für die Antennenqualität. Je höher der Gewinn ist, um so schwächere Signale können in zufriedenstellender Qualität empfangen werden. GHz Ein Gigahertz (GHz) ist eine Milliarde Schwingungen pro Sekunde. Global Beam Ein Satellitentransponder, der den ganzen, von der Orbitposition des Satelliten sichtbaren Bereich, das sind immerhin 40% der Erdoberfläche, abdeckt, sendet im Global Beam.
GPS Gobal Positioning System Überbegriff für Satelliten-Navigationssysteme wie z.B. das amerikanische Navstar-GPS: Die Basis bildet ein Netz von "Medium Earth Orbit"-Navigationssatelliten, von denen an jedem Punkt der Erde mindestens drei über dem Horizont sichtbar sein müssen, um eine exakte Positionsbestimmung zu ermöglichen. GPS lässt im Standardmodus eine auf bis zu 100 Metern genaue Lokalisierung zu. Im überwiegend militärisch genutzten Präzisionsmodus ist eineStandortbestimmung auf bis zu 20 Metern möglich. G/T Die Systemgüte G/T gibt die Güte einer Empfangseinheit an. Der G/T Wert ist um so höher, je größer die Satellitenantenne ist, in der diese Empfangseinheit eingesetzt wird. Die Systemgüte ist außerdem frequenzabhängig. Der Wert steigt mit der Frequenz. GUI Graphical User Interface: Grafische Benutzeroberfläche wie z. B. Windows, Finder, WIMP

Halbtransponderbetrieb Die Transponderbandbreiten sind bei den verschiedenen Satelliten mitunter sehr groß. So können etwa zwei anaolge Fernsehprogramme gleichzeitig über einen Transponder abgestrahlt werden. Allerdings steht hier für jedes Programm nur ein Teil der Sendeleistung zur Verfügung und es werden am Empfangsort etwas größere Antennendurchmesser benötigt.

HDTV Verunglückter Versuch, ein neues hochauflösendes Fernsehsystem mit dem Format 16:9 und 1.250 Zeilen einzuführen. Hemi-Beam Abstrahlungsart, wie sie vornehmlich im C-Band eingesetzt wird. Man erreicht mit dem Hemi-Beam etwa die Hälfte der Hemisphäre und deckt so etwa 20% der Erdoberfläche ab.
HF-Anschlüsse Verfügt ein älteres Fernsehgerät noch nicht über eine Scart- oder Chincheingangsbuchse, so muss der Satellitenreceiver über den HF Ausgang mit dem HF Eingang des Fernsehgerätes verbunden werden. Die HF Buchse am TV ist schlicht die Antennenbuchse für terrestrische Signale. Über die HF Leitung können Satellitensignale lediglich in Mono und in etwas schlechterer Bildqualität, als dies über AV Buchsen möglich wäre, übertragen werden. H-H Mount Halterung mit integriertem Motor und Getriebe zum Drehen von kleinen bis mittleren Parabolantennen. Beim H-H Mount wird nur der Azimut abgefahren. Befindet sich ein Satellit im inklinierten Orbit, kann dieser nicht exakt angesteuert werden. Dazu wäre eine Zweiachssteuerung vonnöten. Homeshopping Home- oder Teleshopping ermöglicht dem Konsumenten das Einkaufen aus dem Fernsehsessel, mit Hilfe des PCs oder dem Fernseher mit einer Set-Top-Box.
Hotbird Eutelsat betreibt auf 13°Ost eine Reihe kopositionierter Satelliten mit dem Namen Hotbird. Hier werden mehrere hundert analoge aber vor allem digitale Rundfunk- und TV Programme für Europa und angrenzende Regionen übertragen.

Inklinierter Orbit Ältere Satelliten werden vom Satellitenbetreiber gerne in den inklinierten Orbit versetzt. Dabei wird der Satellit nicht mehr so exakt auf seiner Position gehalten, sondern er darf sich in einem gewissen räumlichen Fenster hin und her bewegen. Durch diese Maßnahme kann der zur Neige gehende Treibstoff für die Steuerdüsen gespart, und die Lebensdauer des Satelliten verlängert werden. Abweichungen von einigen Graden von der Idealposition sind möglich. Im inklinierten Orbit betriebene Satelliten lassen sich ohne Zweiachssteuerung nur schwer empfangen.

Intelsat Inernationale Satellitenbetreiberorganisation mit mehr als 150 Mitgliedsländern mit Sitz in Washington D.C. IRD Abkürzung für Integrated Receiver Decoder, eine Set-Top-Box mit eingebautem Decoder für Pay-TV Angebote.
Irdeto Digitales Verschlüsselungsverfahren ITV Interaktives TV
Auf einem Rückkanal basierend, ermöglicht das interaktive TV dem Konsumenten z.B die Auswahl seines individuellen TV-Programmes oder sogar die Teilnahme an Spielshows von Zuhause aus.
Kelvin siehe auch Rauschzahl. Die Rauschzahl wird bei C- und S-Band LNC's in ° (Grad) Kelvin angegeben. Je niedriger der Wert um so besser das LNC. Kirch Gotteshaus; früher: Medienmogul Der Konverter (LNC oder LNB) befindet sich im Brennpunkt einer Satellitenantenne und hat die Aufgabe, die vom Satelliten empfangenen Frequenzen in solche für den Receiver verarbeitbare umzusetzen.
Koaxialkabel Das Koaxialkabel besteht aus zwei konzentrischen Leitern, die durch eine isolierende Schicht aus Kunststoff, dem so genannten Dielektrium, umgeben sind, das aus einer harten, lichtundurchlässigen Kunststoff­substanz besteht. Von innen nach außen be­trachtet ist der Aufbau folgendermaßen: Der Zentralleiter aus Kupfer oder Silber wird durch das Dielektrium eingefasst. Um letzteres he­rum liegt eine Schutzschicht, die wiederum durch den Außenleiter, der aus Kupfergeflecht und Aluminiumfolie besteht, ummantelt wird. Der Außenleiter wird dann abschließend durch eine Kunststoffhülle geschützt. Ka-Band Als Ka-Band bezeichnet man den Frequenzbereich zwischen 20 und 30 GHz. Hier werden nur noch sehr kleine Antennendurchmesser benötigt.Durch starke Fokussierungsmöglichkeiten lassen sich hier auch regional stark eingegrenzte Abstrahlungen realisieren.Das K-Band wird heute nur deshalb noch nicht genutzt, weil das notwendige Equipment noch zu teuer ist. Ku-Band In der Satellitenempfangstechnik versteht man unter dem Ku-Band den Frequenzbereich von 10,7 bis 12,75 GHz.
LNB (Low Noise Block Converter)
Er wird an die Sat-Schüssel montiert, um die Satellitensignale zu verstärken und zu konvertieren und diese dann an den Receiver zu übermitteln.
LNC (Low Noise Converter) siehe Konverter oder LNB L-Band Frequenzbereich im 1,5 GHz Band. U.a. verwendet von Meteosat (Wettersatellit)
Die Lokaloszillatorfrequenz (LOF) angegeben in MHz, gibt das Übersetzungsverhältnis eines LNC’s zwischen der vom Satelliten empfangenen und der am LNC Ausgang zur Verfügung gestellten Frequenz an. Die LOF ist also zuständig, dass verschiedene Frequenzbereiche wie S-, C-, oder Ku-Band in einen für den Satellitenreceivertuner verarbeitbaren Frequenzbereich umgewandelt werden. LOF Werte sind genormt. Beim C-Band beträgt sie z.B.: 5.150 MHz. Low-Band Das früher meist nur im Analogbereich verwendete Low-Band bezeichnet den Frequenzbereich von 10,7 bis 11,7 GHz. Luminanz die Helligkeitinformationen eines Fernsehbildes, enthalten im Videosignal.
Magnetischer Polarizer Der magnetische Polarizer hat im Vergleich zum Mechanischen Polarizer nur zwei Anschlussdrähte. Auch mit ihm kann man die Polarisation stufenlos einstellen. MCPC (Multiple Channel Per Carrier) Bei der digitalen Satellitenübertragungsart werden mehrere Programme gemeinsam über einen Transponder übertragen. Anstatt eines analogen Programms können so im digitalen MCPC Verfahren, unter Einbehaltung guter Bildqualität, acht bis zehn digitale TV Sender übertragen werden. MHP (Multimedia Home Platform)
Die Multimedia Home Platform soll eine Normierung der multimedialen Angebote für den Zuschauer gewährleisten. Die Programmiersprache von MHP basiert auf Java. Mit MHP könnte das interaktive Fernsehen bald Einzug in die Wohnzimmer halten
Middleware Die Middleware einer Set-Top-Box ist vergleichbar mit dem Betriebssystem eines Computers. Die bekanntesten Middleware-Anbieter sind Open TV (F.U.N.-Box), Linux oder Betanova (d-box). Je nach der im Receiver implementierter Middleware sind bestimmte Anwendungen verfügbar. Alle Anwendungen sollen auf einer Multimedia Home Platform darstellbar werden. Modem Modulator/ Demodulator. Ein Gerät, das die digitalen Daten in Audiotöne umwandelt und in einem analogen Kanal überträgt.
MPEG Motion Picture Expert Group. Diese 1988 gegründete Arbeitsgruppe hat das Ziel, eine generische Quellkodierung von Video, Audio und Daten für die Übertragung mit Satellit, Kabel und terrestrisch zu erarbeiten und zu standardisieren. MPEG-1 Kompressionsstandard für Multimedia-Anwendungen bis zu einer Datenrate von 1,5 Mbit/s.
MPEG-2 Kompressionsstandard als Erweiterung von MPEG-1 bis zu einer Datenrate von 100 Mbit/s (Gesamtdatenrate).
Multifeed Bei einer Multifeedanlage werden im Brennpunkt einer Satellitenantenne mindestens zwei LNC's montiert mit denen zwei oder mehrere Satellitenpositionen gleichzeitig empfangen werden können. Bei einer Multifeedanlage "schielen" die LNC's zu den Satelliten. Multiplex Ein Datenstrom, der einen oder mehrere Services innerhalb eines physikalischen Kanals enthält. Multischalter Mit einem Multischalter werden die von einer oder mehreren Empfangseinheiten ankommenden Signale auf mehrere Satellitenempfänger verteilt. Multischalter haben vier oder acht Sat-Eingänge und die Durchschleifmöglichkeit terrestrischer Signale, die auch an mindestens vier Ausgängen zur Verfügung stehen.

Network ID Eindeutige Netzidentifizierungsnummer.

Netzwerk Auf den Transponder wird eine Liste mit Daten anderer Transpondern gesendet. Der Receiver kann durch diese Angaben auch einen Kanal auf den Transpondern suchen, welche durch diese Daten miteinander verknüpft sind. NIT (Network Information Table). NIT ist eine Tabelle im digitalen Datenstrom in der Informationen über ein oder mehrere Programmpakete, aber auch über eine ganze Satellitenposition enthalten sein kann.
NSS (New Skies Satellites) Im Zuge der Teilprivatisierung von Intelsat kam es zur Gründung des unabhängigen Satellitenbetreibers NSS . NSS verfügt über fünf ehemaliger Intelsat Satelliten und agiert als vollständig selbstständiges Unternehmen. NTSC Amerikanisches Farbfernsehsystem, seit 1953 im Einsatz. Verbreitung in Nord- und viele Länder Südamerikas, Japan, und einige weitere asiatische Staaten. NTSC basiert auf der Übertragung des Helligkeitssignals zusammen mit den Differenzsignalen zweier Primärfarben. Da NTSC unter ständigen Phasenverschiebungen, hervorgerufen durch gleichbleibender Phasenlage und geringem Toleranzwinkel leidet, hat man ihm auch den Namen "Never The Same Colour" verpasst. NTSC ist auch das einzige Farbfernsehsystem, bei dem TV Geräte mit einem Tint Regler, also Farbkorrekturregler, ausgestattet sind. NVOD
Near Video On Demand; zeitversetzte Abstrahlung derselben Information (z.B. alle 15 min einen Spielfilm) über mehrere Kanäle oder im Multiplexverfahren über einen Kanal, um die Zugriffszeit zu verkürzen.

Offset Antennen Antennen in Offsetbauweise haben ihren Brennpunkt nicht mehr im Mittelpunkt. Dieser wurde mit Absicht nach unten verschoben. Dadurch schielt die Offsetantenne sozusagen zum Satelliten und steht wesentlich senkrechter, als dies bei einer Parabolantenne möglich wäre. Dadurch lässt sich eine Wandmontage einer Offsetantenne leicht realisieren. Als zweiter angenehmer Nebeneffekt bleibt der Schnee in solchen Antennen nur schwer liegen.

OMT ist ein System, bei dem zwei LNC's, je eines mit horizontaler und vertikaler Empfangsebene miteinander verbunden werden. So können in Gemeinschaftsanlagen gleichzeitig mehrere Empfangsebenen zur Verfügung gestellt werden. Open TV Open TV ist, ähnlich wie betanova auf der d-box, ein weiteres Betriebssystem für Digitalreceiver. Open TV wird zur Zeit von ARD, ZDF und RTL verwendet, die hierauf ihre Anwendungen, wie z.B. das Lesezeichen anbieten.
Der Optischer Sensor erfüllt, wie auch das Reed Relais, die Steuerung einer drehbaren Antenne. Der optische Sensor ist im Drehmotor eingebaut und zerlegt kleine Antennendrehungen in Impulse, die es ermöglichen, Satellitenpositionen in einem Positionierer abzuspeichern. Die Impulse werden hier mit einer Lichtschranke erzeugt. Der optische Sensor ist weniger verbreitet als der Reedsensor. OSD Mittels On Screen Display (OSD) erfolgt heute beinahe ausschließlich die Programmierung und tägliche Bedienung der Satellitenempfänger. Beim OSD werden alle Parameter auf dem TV Bildschirm abgebildet. Oszillatorfrequenz Satelliten strahlen ihre Programme in Frequenzbereichen ab, die von den Satellitenreceivern nicht direkt verarbeitet werden können. Im LNC wird diese Frequenz mit Hilfe der Oszillatorfrequenz in eine niedrigere umgewandelt. Die "Übersetzungsverhältnisse" sind genormt.
OTA over the air Update der Receiversoftware über Satellit im Gegensatz zum Update über die serielle Schnittstelle am PC. Orbit ist die Umlaufbahn eines Satelliten um die Erde.

PAL Von Telefunken Deutschland entwickeltes Farbfernsehsystem. PAL basiert auf dem NTSC System, wobei im besonderen die Schwächen des älteren amerikanischen Farbfernsehens behoben wurden. Durch unterschiedliche Phasenlage bei der Farbübertragung und größerem Toleranzwinkel, sind Farbverfälschungen bei PAL unbekannt. PAL ist das jüngste der drei analogen Farbfernsehsysteme. Einsatz vor allem in Europa, Asien und Afrika.

PAL Plus Weiterentwicklung des PAL Systems, das den Vorteil hat, 16:9 Bilder in voller Schärfe zu übertragen. PAL Plus ist mit PAL kompatibel. Parabolantenne Siehe Prime Focus Antenne
Parental Lock (Kindersicherung) Kanalsperre in Satellitenreceivern. Mit ihr können einzelne, am Receiver abgespeicherte Programme dem Zugriff nicht berechtigter Personen entzogen werden. PAS (Pan AmSat) weltweit erster privater Satellitenbetreiber. PAS unterhält eine weltweit operierende Satellitenflotte. Pay-TV Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern, wie z.B. ORF, ARD und ZDF, die sich grösstenteils durch Rundfunkgebühren finanzieren und den privaten Sendern, wie z.B. RTL und PRO7 mit ihren Werbeeinnahmen, gibt es auch noch das Pay-TV. Der Zuschauer bezahlt hier eine monatliche Gebühr an den Sender und hat dafür die Möglichkeit, Filme ohne Werbeunterbrechung zu sehen oder exklusive Sportereignisse live mitzuerleben. Zudem bietet das Pay-TV die Möglichkeit des Pay-Per-View.
Pay-Per-View (PPV) Der Zuschauer bezahlt nur für die Filme und Fernsehsendungen, die er sich wirklich anschaut. Voraussetzung ist derzeit ein Abonnement bei einem Pay-Per-View Sender, wie Premiere World. PCMCIA Hier handelt es sich um eine aus dem Computerbereich bekannte Schnittstelle. Alle gängigen Receiver mit CI Slot und natürlich CAM Module sind damit ausgerüstet. So wird sichergestellt, dass man jederzeit ein Entschlüsselungsmodul seiner Wahl in einem CI Receiver verwenden kann. PID Packed Identification; einzelne, im Transportstream enthaltene Pakete müssen gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung erfolgt durch einen vierstelligen Code, der getrennt wird nach Audio und Video. So wird z.B. eine Überschreibung von zwei SCPC-Signalen verhindert.
PSI Programm Specific Information. Für den Empfänger wichtige Informationen, die das Demulitplexing ermöglichen. Dazu gehören die PIDs, Access-Infos und private Daten. Polarisation In der Satellitentechnik werden zur Übertragung bis zu vier verschiedene Polarisationsrichtungen angewendet und geben an, in welcher Ebene die elektromagnetischen Wellen abgestrahlt werden. Während im Ku-Band vorwiegend lineare Polarisation, Horizontal oder Vertikal, angewendet wird, findet man im C-Band zusätzlich auch zirkulare Signale (Links- und Rechtszirkular). Polarmount Der Polarmount sorgt bei einer drehbaren Satellitenempfangsanlage dafür, dass mit dem horizontalen Schwenk auch die Elevation nachgeführt wird.
Der Positionierer übernimmt die Drehsteuerung einer drehbaren Satellitenanlage. Zwar gibt es Positionierer auch als eigene Sand Alone Geräte, meist aber werden sie in Satellitenreceivern der Oberklasse fix integriert. PowerVU Digitale Übertragungsart die teilweise auch von, im DVB Standard arbeitenden Digitalempfängern dargestellt werden kann. PowerVu gibt es als frei empfangbare, aber auch al verschlüsselte Signale. Prime Focus Antenne Prime Focus Satellitenantennen kann man sich als einen Teil aus einer Kugel herausgeschnitten vorstellen. Prime Focus Antennen sind kreisrund. Die Empfangseinheit sitzt im Brennpunkt, hier auch Mittelpunkt des Kreissegments. Prime Focus Antennen werden vor allem bei größeren Antennendurchmessern angewendet.
PVR
Personal Video Recorder. Empfangsgerät mit eingebauter Festplatte, um Fernsehprogramme aufzuzeichnen. Gegenüber herkömmlicher Videorecorder können Programme nahezu verlustfrei und zeitversetzt aufgezeichnet und abgespielt werden (Timeshift). Das heißt, die Aufnahme ist noch nicht beendet, während man den Anfang der Sendung sieht.
QAM Quadrature Amplitude Modulation. Modulationsstandard beim Kabelempfang. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Signalübertragungen im Kabel, kann hier die QPSK-Modulation nichtgenutzt werden. Bei der QAM liegen die zu übertragenden Daten in der Amplitude des Trägers. Weil im Kabel QAM, via Satellit QPSK genutzt wird, muß das Signal an Kabelkopfstationen ummoduliert werden. QPSK Quadrature Phase Shift Keying. Modulationsstandard bei der Satellitenübertragung. Bei diesem Verfahren wird das Signal des Trägers in vier verschiedene Zustände (Phasen) versetzt, in denen die Daten übertragen werden. Im Gegensatz zu qam ist QPSK weniger störanfällig bei Amplitudenschwankungen, die aufgrund der atmosphärischen Störungen bei Satellitenübertragungen auftreten können Quatroband-LNC
Mit dem Quatroband LNC, kann genau so wie mit dem Universal-LNC das gesamte Ku-Band empfangen werden. Die LOF für das untere Band (10,7 bis 11,7 GHz) beträgt 9,75 MHz, für das obere Band (11,7 bis 12,75 GHz) 10,75 MHz. Quatroband-LNC's gibt es nur ohne eingebauten Polarizer und ohne eingebautes Feedhorn. Sie werden vor allem in Drehanlagen, wo sie an ein eigenes Feedhorn mit Polarizer montiert werden, eingesetzt.
Rauschzahl Die Rauschzahl drückt die Empfangsqualität mindernden Störungen unter den Empfangssignalen aus. Im C- und S-Band wird die Rauschzahl in °Kelvin ausgedrückt, im Ku-Band in db. Allgemein gilt, je kleiner dieser Wert um so besser das LNC. Der Reed Sensor, auch als Reed Relais bekannt, ist eine in Motoren für drehbare Satellitenanlagen eingebaute Vorrichtung, die für jede kleine Antennendrehung einen Impuls abgibt. Mit Hilfe dieser Impulse können im Positionierer mehrere Satellitenpositionen abgespeichert werden, die in späterer Folge automatisch wieder gefunden werden. Die Impulse werden nach dem elektromagnetischen Prinzip erzeugt. Reed Relais sind im Gegensatz zu den optischen Sensoren weit verbreitet. Reed-Solomon-Code Der Reed-Solomon-Code ist einer von zwei Codes . die bei der FEC eingesetzt werden
RS232 Serielle Schnittstelle aus dem PC Bereich. Die meisten Digital- aber auch einige Analogreceiver sind damit ausgestattet. Sie ermöglicht das Einspielen neuer Softwareversionen oder das Bearbeiten von Programmlisten auf dem PC. Rückkanal Um interaktives Fernsehen und Pay-TV (Pay-Per-View) Angebote zu ermöglichen, wird eine direkte Kommunikation zwischen Anbieter und Konsument benötigt. Der Rückkanal wird zur Zeit noch über die normale Telefonleitung realisiert.
Sat-ZF Satellitenprogramme werden im Frequenzbereich von 10,7 bis 12,75Ghz übertragen. Signale mit derart hohen Frequenzen können nicht mehr über normale Antennenkabel transportiert werden. Sie können aber auf technisch relativ einfache Weise in einen niedrigeren Frequenzbereich zwischen 950 und 2050MHz umgesetzt werden. Dies geschieht im LNB. Dieser Frequenzbereich am Ausgang des LNB wird als Sat-ZF (Sat-Zwischenfrequenz) bezeichnet.

S-Band Unter dem S-Band versteht man den 2,5 GHz Bereich von 2,5 bis 2,75 GHz. Auf älteren Arabsat's und Insat's wurden im 2,5 GHz Bereich früher einige wenige TV Programme übertragen.

SCART 21 polige SCART Buchsen und Stecker erlauben qualitativ hochwertige AV-Verbindungen zwischen den einzelnen Videokomponenten. So wird u.a. das Videosignal in seinen Grundkomponenten zerlegt, übertragen. SCART Verbindungen haben sich außerhalb Europas eher nicht durchgesetzt. SCPC (Single Channel Per Carrier) Bei SCPC wird für jedes Programm eine eigene Trägerfrequenz benutzt.
SECAM (Sequence Couler a Memoire) Dieses in Frankreich entwickelte Farbfernsehsystem hatte eine weite Verbreitung in Ländern mit starkem französischen Einfluss (ehemalige Kolonien) und in Osteuropa. Während Frankreich nach wie vor an SECAM festhält, hat die Mehrzahl der anderen "SECAM-Länder" längst auf PAL Farbfernsehen umgestellt. Set-Top-Box (auch nur ein anderes Wort für Digitalempfänger). Mit der Set-Top-Box können mit herkömmlichen Fernsehgeräten digitale Signale empfangen werden die in analoge Signale umgewandelt werden. Sendersuchlauf Eine Set-Top-Box kann digitale Radio- und Fernsehprogramme automatisch finden. Dafür senden die Satelliten Astra und Eutelsat ein Network Information Table, aus dem ein Empfangsgerät erfährt, wo es ein Programm in welcher digitalen Norm empfangen kann. Nach einem erneuten automatischen Suchlauf werden alle zusätzlich gefundenen Kanäle an die bisherige Sendertabelle angehängt. Allerdings findet der automatische Suchlauf nicht jeden ausländischen Exoten-Sender.
Service ID Da bei digitalen Übertragungen auf einen Transportstrom die Daten mehrerer Dienste gleichzeitig übertragen werden, benötigt man die Service ID, um einen bestimmten Dienst daraus herauszufiltern. SI (Service Informationen)
Daten der Service Informationen sind ein Teil der EPG Daten.
Singleband LNC Diese Type von LNC’s empfängt nur einen einzigen Frequenzbereich (wie etwa 12,5 bis 12,75 GHz) ohne Umschaltung der Empfangsebene.
Smartcard Sie sieht aus wie eine Telefonkarte und liefert dem CA-Modul die Identifikation des Besitzers. Zudem enthält sie Informationen darüber, welche Programme freigeschalten sind. Skew Stufenlose Polarisationseinstellung, Skew, ist nur mit mechanischen oder magnetischen Polarizern möglich. Die Einstellung der Empfangsebene erfolgt auf 1° genau. Besonders für drehbare Anlagen absolut zu empfehlen. Spotbeam Beim Spotbeam wird die Ausleuchtzone auf ein kleines Gebiet gebündelt. So steht im Zielgebiet eine wesentlich höhere Signalstärke zur Verfügung als es bei normalen, große Regionen, Kontinente versorgenden Ausstrahlungen der Fall wäre. Beim Spotbeam sind daher nur kleine Antennendurchmesser notwendig.

S/PDIF (Sony/Philips Digital Interface)
ist ein Standart Audio- Austausch Format. Man findet es gewöhnlich bei digitalen Audiogeräten wie DAT-Recorder oder Settop-Boxen. S/PDIF erlaubt den verlustfreien Austausch von Audiodaten, da diese nicht in ein analoges Format konvertiert werden. Erfolgt die Übertragung über die optische TosLink-Buchse (optisches S/PDIF), so wird ein spezielles Fiberglas Toslink Kabel benötigt. Als elektrisches S/PDIF bezeichnet man SPDIF über RCA / Chinch - Coaxialkabel.

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Timeshift
Zeitversetztes Fernsehen mit Personal Video Recorder.
Tonunterträger Auf verschiedenen Tonunterträgern eines analogen Satellitenfernsehprogramms können entweder der TV Stereoton oder verschiedene Radiostationen übertragen werden. Auf solchen Tonunterträgern können auch digitale Radios nach dem ADR Verfahren übertragen werden. Transponder Ein Transponder ist vereinfacht ausgedrückt, ein Übertragungskanal, auf dem (meist) ein analoges TV Programm oder etwa zehn digitale Fernsehsender übertragen werden können.
Universal LNB
Eine Empfangseinheit an der Satellitenantenne, die sowohl den 11. GHz-Bereich, als auch den für digitale Übertragungen genutzten 12. GHz-Bereich empfängt. Die Umschaltung erfolgt über das 22kHz-Signal.
UHF Zweiter, beim terrestrischen Fernsehen eingesetzter Frequenzbereich. Das UHF Band gliedert sich in zwei Bereiche und umfasst die Frequenzen von 470 bis 860 (bzw. NTSC M Länder 890) MHz. Uplink Signalzuführung von der Bodenstation (z.B.: TV Anstalt) zum Satelliten. Der Uplink erfolgt auf eigenen Frequenzbändern.
USALS "Universal Satellites Automatic Location System" ist eine Erweiterung des Eutelsatprotokolls DiSEqC 1.2. Damit können alle DiSEqC 1.2 Motoren automatisch eingestellt werden. Mit dem neuen Berechnungsmodell lassen sich Satelliten im Orbit mit einer Genauigkeit von mehr als 0,1 Grad positionieren.
VHF Frequenzbereich beim terrestrischen Fernsehen. Das VHF Band gliedert sich in drei Bereiche VHF1 entspricht in etwa dem Frequenzbereich 47 bis 68 MHz, VHF2 entspricht weitgehend dem UKW Hörfunkband und wird nicht für TV verwendet, VHF3 beschreibt den Bereich von ca. 174 bis 230 MHz. Da in den verschiedenen Weltregionen abweichende Kanalraster verwendet werden, können hier nur ungefähre Werte angegeben werden. Videocrypt Analoges Verschlüsselungsverfahren. Während VC1 noch immer (bescheidener werdende) Anwendung findet, wurde Videocrypt 2 schon nach wenigen Jahren wieder eingestellt. Videohub Die Satelliten senden ihre Signale mit unterschiedlichem Videohub aus. Die Einstellung des Videohubs (z.B.: 16 MHz oder 27 MHz) wirkt sich direkt auf die Bildhelligkeit aus.
X-Band Unter dem X-Band versteht man den Frequenzbereich zwischen 7,25 und 8,4 GHz, er ist ausschließlich militärischen Zwecken vorbehalten.
Yagi Antenne Die am weitesten verbreitete Bauform terrestrischer Fernsehantennen ist die Yagi Antenne. Mit dieser Bauart lassen sich auch niederfrequentere Satellitenabstrahlungen, wie etwa WorldSpace im 1,5 GHz Bereich empfangen.
Zf Unter der Zwischenfrequenz (Zf) verstehen wir beim Satellitenempfang den Ausgangsfrequenzbereich des LNC's, wie z.B.: 950 bis 2.150 MHz.